Der Narr und das Mädchen

† Rees, Celia : Der Narr und das Mädchen. – Berlin ; Bloomsbury Kinderbücher & Jugendbücher, 2010
ISBN 978-3-8270-5425-1 – 17,90 € – 363 S.

Der Narr und das Mädchen

In Celia Rees neuem Buch, das auf William Shakepeares Was ihr wollt beruht, spielt dieser selbst eine der Hauptrollen.
Das Mädchen Violetta bittet zusammen mit ihrem Gefährten Feste, der ihr Beschützer ist und sich als Narr ausgibt, Will Shakespeare um Hilfe.
Nach und nach erzählt sie ihm ihre Geschichte. Einst lebte sie in Illyrien und war die Tochter des Herrschers. Doch durch die Intrigen von Malvolio wurde die heilige Reliquie entwendet und Violettas Vater getötet.
Sie konnte fliehen und versucht mit Feste an die Reliquie zu kommen, um nach Illyrien zurückzukehren und rechtmäßige Herrscherin zu werden.
Im Lauf der Handlung trifft sie auch ihre große Liebe Stephano wieder und gelangt an einen mächtigen Beschützer.

Bisher habe ich die Bücher von Celia Rees nahezu verschlungen. Piraten und Sovay gehören zu meinen Lieblingsbüchern, deswegen griff ich beherzt zu, als Der Narr und das Mädchen in meiner Buchhandlung ankam.
Leider ist es absolut nicht das, was es versprach.
Die Handlung dümpelt leicht vor sich hin, es fehlt an Spannung und Wendungen. Violettas Vergangenheit war ja sehr interessant, aber sie nahm so viel Platz in Anspruch, das die eigentliche Handlung sehr auf der Strecke blieb. Zudem konnte ich auch nie wirklich erkennen, wer nun die eigentliche Hauptperson sei. Violetta oder Will? Beide blieben mir auch relativ fremd als Charakter.
Ich habe mich wirklich gequält, um das Buch zu beenden. Nur der Schluss kam rasend schnell heran, hier passierte so viel wie nie zuvor in der Geschichte. Man musste richtig aufpassen, nicht eine wichtige Kleinigkeit zu überlesen.
Dabei hatte die Autorin ja eine wunderbare Idee. Die jungen Jahre von Shakespeare, als er noch anfing sich einen Namen als Dichter zu machen, verwoben mit einem seiner späteren Stücke. Leider konnte sie es nicht richtig umsetzen.

Advertisements

Ein Kommentar zu “Der Narr und das Mädchen

  1. Sehe ich genauso wie du!
    Ich wollte schon keine Bücher mehr von Celia Rees in die Hand nehmen, aber wenn du sagst, „Der Narr und das Mädchen“ wäre das einzige langatmige Buch bisher, werde ich mir das noch einmal überlegen 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s