Red Riding Hood

♦ Blakley-Cartwright, Sarah… : Red Riding Hood ; unter dem Wolfsmond – München ; cbt, 2011

Red Riding Hood

Valerie wohnt im kleinen Ort Daggerhorn. Jeden Monat opfern sie ein Tier, damit der Wolf besänftigt ist.
Valerie selbst ist glücklich, dass Peter zurück gekommen ist. Doch nach dem Willen ihrer Eltern soll sie Henry heiraten. Denn durch diese Ehe würde sie dem ärmeren Leben ihrer Familie entfliehen. Henry liebt Valerie, aber sie liebt Peter.
Eines Tages wird die Leiche von Valeries Schwester gefunden. Der Wolf ist zurück. Die Bewohner von Daggerhorn machen sich auf die Suche und töten den Wolf. Glauben sie. Als Pater Salomon eintrifft, führt er ihnen vor Augen, was ein Werwolf wirklich ist.
Von nun an, verdächtigt jeder den anderen, der Wolf zu sein. Als sie erfahren, dass Valerie mit dem Wolf sprechen kann, wird sie als Hexe bezeichnet und soll dem Wolf geopfert werden.

Red Riding Hood erzählt die Geschichte von Rotkäppchen neu. Das Buch war an sich schön und schnell zu lesen. Doch mich störten die ganzen Rechtschreibfehler ziemlich. Wo war der Lektor? Hat er das Ganze nur einmal überflogen? (Ich lese den Text hier auch 3x bis ich auf Publizieren klicke)
Das Buch ist eigentlich auf Grundlage des Drehbuches des gleichnamigen Films entstanden.
Der Handlungsstrang ist schlüssig bis zum Ende, es entsteht ein Spannungsbogen, der mich immer fragen lässt: Und, wer ist jetzt der Wolf?

Doch, hier das große Aber. Das Buch endet ziemlich abrupt. Ich weiß immer noch nicht, wer nun der Wolf ist. Eine Vermutung ist da, aber ob sie auch stimmt? Ungewiss.

Wer dieses Buch dennoch lesen will: Ja, es ist gut, aber mit ein paar Maklen. Zudem sollte man unbedingt den Film schauen, denn dieser zeigt das Ende. Regisseurin ist Catherine Hartwicke, die den ersten Band der Twilight-Saga verfilmte. Daher ist der Film auch sehr ansprechend. Als ich im Kino saß, neben mir meine total angespannte Freundin (ihr war’s etwas zu gruselig 😉 ), verglich ich immer die Aktionen mit dem Buch. „Jetzt passiert das“ und „Jetzt muss ja das Ende kommen“. Aber genau da irrte ich. Es ging weiter. Ich erfuhr !endlich! wer der Wolf war. Juhu.

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