Ernest & Rebecca

Ernest & Rebecca:

Bd. 1: Mein Freund, die Mikrobe
ISBN 978-3-8420-0029-2
2011

Bd. 2: Der widerliche Sam
ISBN 978-3-8420-0030-8
2011

Bd. 3: Insekten-Opa
ISBN 978-3-8420-0031-5
2011

Bd. 4: Das Land der wandernen Kiesel
ISBN 978-3-8420-0725-3
2013
Alle: 46 S. –  9,95 €

Inhalt & Rezension:

Rebecca ist sechseinhalb Jahre und etwas kränklich. Eines Tages begegnet sie der Mikrobe Ernest, die dafür sorgen will, dass Rebecca nicht mehr so anfällig ist. Zusammen treiben sie den schrulligen Kinderarzt Dr. Fakbert in den Wahnsinn und halten Rebeccas Eltern ganz schön auf Trab, indem sie z.B. ohne Jacke oder Schirm in den Regen gehen oder die Abwehrkräfte im Schnee trainieren.
Rebecca ist ein super süßes und total altkluges Mädchen, dessen Kommentare einfach nur zum Lachen sind. Genialer Charakter.
Neben den lustigen Momenten sind wir aber auch an Rebeccas Seite dabei, wenn sie verarbeiten muss, dass sich ihre Eltern trennen, sie nun zwei Zuhause hat und Mama sowie Papa schon bald neue Partner haben. Dem neuen Freund der Mama ist der zweite Band gewidmet, denn Sam halten die beiden für einen Parasiten.
Dann wäre da noch Coralie, die große Schwester, die in die Pubertät kommt und mit ihr durchlebt man die erste große Liebe sowie die Enttäuschung.

Fazit:
Mit Rebecca & der Mikrobe Ernest haben wir einen unterhaltsamen und lustigen Comic vor uns, der auch Problemsituationen wunderbar umsetzt.
4 Büchersterne

Lesestatistik Juli 2016

Gelesen:

Abgebrochen:

Trau. Mir. Nicht.

Angefangen:

Kaufman: These broken Stars; 1

Gekauft:

Kühne, Franziska: Meine Buchbinderei

Manga:

Black Butler Bd. 21
Fairy Tail Bd. 45
Fairy Tail Blue Mistral Bd. 1
No Exit – we cannot get out Bd. 1

 

Holmes & ich

Cavallaro, Brittany
Die Morde von Sherringford
Engl. Titel: A study in charlotte
München; Dt. Taschenbuch-Verl., 2016
ISBN 978-3-423-76136-9
368 S. – 16,95 €

Holmes & ich Trilogie:
Bd. 1: Die Morde von Sherrringford

Inhalt:
James „Jamie“ Watson ist neu in Sherringford und alles zieht in zu Charlotte Holmes hin. Doch plötzlich sind beide Hauptverdächtige eines Mordes und ein noch Unbekannter setzt alles daran den beiden zu schaden…

Rezension:
Sherlock Holmes ist beliebter seit eh und je. Die Autorin ist auf den Zug aufgesprungen und hat sich vorgestellt, dass nun die Nachfahren des berühmten Sherlock Holmes und des ebenso bekannten Dr. Watson aufeinandertreffen. Hier wird aber auch deutlich, dass die Watsons und die Holmes irgendwie immer zueinander finden, als ob es ohne den anderen nicht geht.

Jamie, der es gar nicht mag, so genannt zu werden, hat ein sehr aufbrausendes Naturell und lässt schnell die Fäuste sprechen. Aber er hat ein besonderes Interesse für die Literatur und wie der „Ur-Watson“ schreibt auch er gerne. So ist es auch nicht verwunderlich, dass wir die Geschichte aus seiner Perspektive erleben.

Charlotte Holmes wurde bereits, wie alle Kinder der Holmes-Dynastie, in unendlich vielen Dingen trainiert, so dass sie ihrem Urahn möglichst in nichts nachsteht. Leider ist auch sie drogenabhängig, was ihr mitunter doch schreckliche Erfahrungen beschert.

Zu dem Fall, der beide versuchen aufzuklären, möchte ich nichts sagen, um zu vermeiden, dass ich etwas ausplaudere.

Ich bin jetzt nicht so vertieft in die Sherlock-Holmes-Materie, habe z.B. nicht die Original-Texte gelesen. Stattdessen habe ich mir gern die Sherlock-Serie angesehen und wenn ich Verbindungen ziehe, dann ist es der Autorin wirklich gelungen, die charmante Art von Watson & Holmes auf die beiden Teenager zu übertragen. Einfach toll, wie sie das alles verknüpft hat.

Fazit:
Die Nachfahren von Holmes & Watson ermitteln in ihrem ersten Fall und sind genauso sympathisch wie ihre Urahnen. Gelungener Lesestoff.
4 Büchersterne

Die 100 – Heimkehr

Morgan, Kass
Heimkehr
Engl. Titel: Homecoming
München ; Heyne, 2016
ISBN 978-3-453-27071-8
317 S. – 12,99 €

The 100-Trilogie:
Bd. 1: Die 100
Bd. 2: Tag 21
Bd. 3: Heimkehr

Inhalt:
Die 100 haben sich einigermaßen auf der Erde eingelebt und sind sich bewusst, dass sie nicht allein sind, als die letzten Transporter aus dem All zur Erde stürzen und mit an Bord Vizekanzler Rhodes. Dieser hat nur eines im Sinn: die Kontrolle über das Erd-Lager…

Rezension:
Während in Kürze die dritte Staffel der TV-Serie im Free-TV gezeigt wird, legt Kass Morgan den Abschlussband ihrer Trilogie vor. Die 100 haben viel erlebt, seitdem sie als verurteilte Verbrecher zur Erde stürzten, um zu testen ob diese wieder bewohnbei sei.
Hierbei hat sich so einiges herausgestellt. Familienverhältnisse werden gelüftet und die Erdbewohner, die die Nuklearkatastrophe überlebten sind nicht alle gefährlich.

Doch alles ändert sich schlagartig, als die letzten Transporter aus dem All auf der Erde einschlagen. Vizekanzler Rhodes setzt seinen unnachgiebigen Regierungsstil auch auf der Erde fort. Besonders Bellamy hat darunter zu leiden, denn Rhodes will ihn tot sehen und setzt alles in Bewegung damit dies auch geschieht.

Wie gehabt erleben wir die Sicht der Dinge von meheren Personen aus. Da wären die Hauptfiguren Clare und Bellamy, auch wie sonst aus Glass‘ Sicht, mit der wir zusammen aus dem All stürzen. Aber auch Wells lässt uns einen Blick auf seine Sichtweise schließen.

The 100 – Heimkehr ist eins von den Büchern, bei denen man gar nicht mitkriegt wie schnell es durchgelesen ist. Man fiebert mit den Charakteren mit und vor allem, als es um Bellamys Schicksal ging, konnte ich das Buch gar nicht aus den Hände legen. Und das Gute: Trotz TV-Serie, vergleiche ich diese nicht mit dem Buch. Einzig Rhodes habe ich mit seinem Gegenpart aus der Serie verglichen und muss sagen, dass mir Marcus Kane viel sympathischer ist und er einen viel überzeugenderen Wandel vollzieht als Rhodes.

Fazit:
Ein gelungener Abschluss für eine tolle und spannende Serie.
4 1/2 Büchersterne